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Schulschließungen wegen COVID – 19 in Hamburg

Das neuartige Coronavirus, das die Bezeichnung SARS – CoV – 2 trägt, ist im Dezember 2019 in China zum ersten Mal aufgetaucht und mittlerweile gibt es auch in Deutschland eine rasche Ausbreitung der Infektion. Die Krankheit, die das Virus verursacht, ist eine Atemwegserkrankung mit dem wissenschaftlichen Namen COVID – 19.

Das Virus wird vor allem durch Tröpfcheninfektion verbreitet, was einen direkten Kontakt zu einem Infizierten erfordert. Zum anderen wird es teilweise durch Schmierinfektion übertragen, was bedeutet, dass die Hände mit einer Virus – haltigen Substanz in Berührung kommen und diese durch Berührungen auf die Schleimhäute in Mund und Nase übertragen werden.

Anzeichen für eine Infektion sind unter anderem Husten, Fieber aber auch Kurzatmigkeit, die nach durchschnittlich 5 bis 14 Tagen auftreten. Dabei variieren die Krankheitsverläufe sehr stark zwischen den einzelnen Erkrankten, während manche Menschen unter grippeähnlichen Beschwerden leiden, gibt es schon einige Todesopfer. Dabei gibt es bestimmte Risikogruppen, alte Menschen und Raucher sind zum Beispiel besonders stark gefährdet.

Das Virus kann jedoch alle Menschen befallen.

Dabei gehen die Informationen verschiedener Quellen jedoch stark auseinander. So werden die Umstände in Risikogebieten in den sozialen Medien oft übertrieben oder parodiert und entsprechen oft nicht der Wahrheit, man sollte sich daher bei qualitätsgesicherten Quellen über die Situation und Risiken informieren. Beispiele dafür findet ihr hier:

https://www.hamburg.de/bsb/ (Schulbehörde)

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html (Robert – Koch – Institut)

Um eine Infektion zu vermeiden, sollte man vor allem auf seine Handhygiene achten. Das bedeutet nicht, sich Desinfektionsmittel zu bunkern, sondern sich regelmäßig die Hände zu waschen, vor allem, wenn man an öffentlichen Orten unterwegs war. Außerdem wird geraten, Händeschütteln zu vermeiden und sich nicht ins Gesicht zu fassen.

Da die weitere Verbreitung des Virus, das sich bisher weltweit sehr schnell verbreitet hat, verlangsamt werden soll, hat die Schulbehörde am Freitag, den 13. März Maßnahmen für alle Hamburger Schulen bekanntgegeben. Deshalb werden alle Hamburger Schulen ab Montag, den 16. März voraussichtlich bis zum 19. April geschlossen. Es gibt eine Notbetreuung für Kinder bis 14 Jahre, die von ihren Eltern nicht betreut werden können.

Am Heisenberg – Gymnasium kann man sich am Montag um 8 Uhr in der GTS anmelden.

Für alle Schüler, die in den Ferien in Risikogebieten waren, gilt eine 14 tägige Quarantäne ab dem Zeitpunkt der Rückkehr, während der man zuhause bleiben muss, diese Schüler dürfen nicht in die Betreuung. Mittlerweile zählt auch das Skigebiet Ischgl in Österreich zu den Risikogebieten.

Auch wenn die Schule geschlossen ist, soll der Unterricht online stattfinden, sodass die Schüler ihre Materialien per IServ erhalten und zuhause arbeiten können. Dazu gibt es genauere Informationen auf IServ, man sollte sich dort in den nächsten Tagen auf dem Laufenden halten, falls es neue Informationen gibt.

Die Abiturprüfungen sollen allerdings nicht von den Maßnahmen beeinträchtigt werden.

von Josefine

 

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