Eure Texte

Frankreichaustausch 2018 – 1 Woche Frankreich

4:20: am Hamburger Flughafen tummelt sich eine Gruppe von 17 Schülern und zwei Lehrern, zum Teil müde, zum Teil aufgeregt mit mehr oder weniger großen Koffern. Nachdem die verblieben Eltern verabschiedet wurden, ging es durch die Sicherheitskontrolle zum Gate, wo die Aufregung schon fast spürbar war: es geht schließlich nicht jeden Tag nach Paris. Als wir um 7:45 Uhr in Paris gelandet sind und uns Fahrkarten für die Métro gekauft hatten, saßen wir im Zug. Eine Minute vor Abfahrt haben die Lehrer durchgezählt und festgestellt, dass eine Person fehlt. Nachdem alle wieder hektisch rausgerannt sind, haben sich die Lehrer auf die Suche nach der verschollenen Person gemacht, die sie aber auch bald fanden: sie war nicht durch das Fahrkatendrehkreuz gekommen. Als wir dann den nächsten Zug nahmen, gab es Probleme auf der Strecke, sodass wir 1 Stunde mit dem Zug in der Gegend rumstanden.

Eifelturm

 

Als wir endlich bei der weltberühmten Kirche Notre-Dame angekommen sind, ging es bei bedecktem Himmel zu Fuß weiter zum Wolkenverhangenem Eiffelturm. Von dort aus durften wir in Dreiergruppen alleine losziehen. Einige gingen direkt zum Hardrock Café, wo sie Souvenir T-Shirts kaufen wollten, meine Gruppe ging aber mit den Lehrern zum Triumphbogen. Dort angekommen war uns allerdings so kalt, dass wir uns lieber ein Café gesucht haben, wo wir dann u.a. Tee für 5 € getrunken haben. Als wir schließlich wieder am Flughafen waren, sind wir voller Vorfreude ins Flugzeug nach Nantes gestiegen.

Als wir im fast leeren Flughafen von Nantes gelandet sind und unsere Koffer geholt hatten, ging es voller Vorfreude, aber auch Skepsis zu den Austauschpartnern, die mit ihren Familien zum Flughafen gekommen sind. Dort erwartete manche von uns schon die erste Überraschung: in Frankreich dürfen die Jugendlichen schon früher Auto fahren und so kam es, dass mache von ihren Austauschpartnern nach Hause gefahren wurden. Als wir dann in Clisson angekommen sind, dem Ort wo ich für die nächste Woche wohnen würde, wo ich, nach einer kurzen Hausführung erschöpft ins Bett gefallen bin.

 

Gruppenfoto

 

Am nächsten Morgen ging es nach einem leckeren Frühstück mit einem Schulbus zur Schule. Da die Schule (Lycée Charles Péguy) erst um 9 beginnt, mussten mein Austauschpartner und ich erst um 8 Uhr aus dem Haus. Die Franzosen mussten an diesem Tag in die Schule und für die Deutschen ging es in die Altstadt von Nantes. Nachdem wir von einem Geschichtslehrer unserer Austauschschule und der Lehrerin, die den Austausch betreut, durch die Altstadt (die Kathedrahle und das Schloss) geführt worden sind, ging es zurück zur Schule, wo wir die Austauschpartner wiedergetroffen haben. Da zu der Zeit auch noch eine andere Austauschgruppe da war, gab es einen Empfang für uns, dabei waren das beste die Häppchen. Als wir nach Hause gekommen sind, musste mein Austauschpartner lernen, also habe ich mit den Eltern Abendbrot gegessen, wobei diese nur französisch mit mir gesprochen haben.

Am zweiten Tag von unserm Austausch haben wir Vormittags den Markt von Clisson und Clisson selbst besichtigt. Nach einem leckeren Mittagessen in der Schule (ihr glaubt gar nicht, wie lecker Schulessen sein kann) ging es mit den Austauschpartnern in ein Schlossähnliches Gebäude, wo wir eine Ausstellung besichtigt haben. Mein Austauschpartner und ich sind danach noch auf eine Party bei einer anderen Austauschschülerin gegangen, wo wir sehr viel Spaß hatten.

Samstag und Sonntag waren Familientage. Am Samstag waren viele der Austauschschüler beim Lasertag spielen. Ich war leider nicht dabei, stattdessen habe ich mir ein Basketballspiel meines Austauschpartners angesehen.

Sonntagmorgen hatte dieser eine Kart Stunde wo ich leider nicht mitkonnte, sodass ich nichts zu tun hatte. Da der Vater meines Austauschpartners eh Joggen gehen wollte, bin ich einfach mitgegangen und habe so ein bisschen der Umgebung, die allerdings nicht sonderlich spektakulär war, gesehen. Nachmittags sind wir dann ins Kino gegangen, da das Wetter nicht so gut war.

 

 

 

WeinAm Montag gab es erst in der Schule eine kleine Schulführung für uns, danach ging es in den Unterricht. Ich war im Geounterricht, in dem ich allerdings alleine war und auch kein Franzose des Austausches da war. Glücklicherweise war die Lehrerin sehr nett. Nach einem erneuten leckeren Essen in der Schule ging es für die Franzosen in den Unterricht, wir Deutschen fuhren zu einer Weinprobe. Die Führung über das Weingut war sehr interessant, der Wein hat den meisten aber nicht geschmeckt.

Dienstag war dann schon unser letzter Tag, an dem es wieder nach Nantes ging. Wir hatten Freizeit und gingen in ein Museum, wo es riesige, maschinell betriebenen Tiere sehen konnte, was sehr beeindruckend war.

 

Tiere

Am Dienstagabend haben mein Austauschpartner und ich noch „Call of Duty“ gespielt, um dann ein bisschen zu spät ins Bett zu gehen. Am Mittwochmorgen hab ich dann noch schnell die letzten Sachen in den Koffer geworfen und mich von meinem Austauschpartner verabschiedet, der nicht mit zur Schule durfte. Als alle an der Schule angekommen waren, wurden wir in einem Bus nach Nantes gebracht und von dort ging es dann zurück nach Hamburg.

Der Frankreichaufenthalt hat sehr viel Spaß gemacht und ich kann allen nur empfehlen, mit zu fahren.

Von Caya